1991 haben wir mit Unterstützung des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen durch Bereitstellung von LKW und Polizeibeamten einen der ersten Hilfsgütertransporte durchgeführt, der nach Öffnung der russischen Grenzen überhaupt möglich war. 70 Tonnen Nahrungsmittel und neue, warme Kinderkleidung für etwa 150 Kinder brachten wir in ein Heim für leicht geistig behinderte Kinder in das Dorf Zlinyka - in unmittelbarer Umgebung einer stark strahlenbelasteten Zone.
Dieser Start hat uns Impulse für die weitere Arbeit in der russischen Stadt Nowosybkow, ca. 180 km von Tschernobyl entfernt, gegeben. Wir realisierten Kinderferienprogramme in Deutschland, organisierten Lehrerhospitanten-Programme, führen seitdem jährlich 2 große Hilfsgütertransporte durch und leisten aktive Aufbauarbeit für Kinder- und Jugendprojekte vor Ort.
Hilfe für gesunde und behinderte Kinder - das ist unser Ziel. Die Versorgung mit dem Nötigsten, Hilfe zur Selbsthilfe für Projekte, die den Kindern eine Chance für die Zukunft geben, darin sehen wir unsere Aufgabe. Wir stehen mit unserer Organisation für diese Aufgaben bereit, für die Realisierung sind wir auf jedoch Geld- und Sachspenden angewiesen.